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Wellness-Glossar
 
Yoga? Ayurveda? Hamam? Alles schon mal gehört, nur was das genau ist, wissen Sie nicht? Kein Problem! Hier finden Sie ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen aus Wellness und Kur.
 
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Akupressur
Akupressur (latein. etwa: "spitzer Druck") Druckbehandlung definierter Hautpunkte, in der Regel mit Hilfe der Fingerkuppen. Dieses alternative Therapiesystem basiert auf altem Wissen, wie es zum Beispiel in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) überliefert ist. Danach zirkuliert im Körper Energie auf so genannten Meridianen. Die Meridiane und Akupressurpunkte haben Entsprechungen zu bestimmten Organen und Körperteilen. Durch gezieltes Massieren dieser sensitiven Punkte, die entlang der Meridiane liegen, werden Energieblockaden gelöst. Akupressur kann als Selbsthilfe erlernt werden und eignet sich auch als wirkungsvolle Ergänzung anderer Therapieverfahren. Sie wird beispielsweise zur Vorbeugung gegen Krankheiten, gegen Verspannungen oder bei Ermüdung empfohlen. Als japanische Variante der Akupressur ist Shiatsu zu benennen.


Akupunktur
(latein. etwa: "spitzer Stich"). Wie die Akupressur eine chinesische Heiltherapie, die auf der Theorie der Meridiane (Energiebahnen) und der über den ganzen Körper verteilten Energiepunkte beruht. Diese Punkte werden durch einen Einstich mit feinen, biegsamen Nadeln stimuliert, wodurch nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Lebensenergie Qi in Fluss gebracht bzw. in einem vom Therapeuten gewünschten Sinne beeinflusst wird. Anders ausgedrückt werden durch diese Stiche im Gewebe bioelektrische Veränderungen ausgelöst, die eine heilende Wirkung auf gestörte Funktionen des Organismus ausüben. Akupunktur kommt z.B. in der Behandlung von Schmerzzuständen, Suchtkrankheiten u.a. zum Einsatz. In der westlichen Heilkunde kommen statt Nadeln auch Strom- bzw. Laser-Impulse zum Einsatz (Elektro- bzw. Laserakupunktur). In Deutschland ist diese Therapieform anerkannt und wird von Schulmedizinern und Homöopathen ausgeführt.


Algen
Speziell gezüchtete Algen werden immer öfter in der Kosmetik sowie in der Ernährung benutzt. Algen enthalten in großen Mengen wichtige Mineralien, Vitamine und Spurenelemente wie Jod, Eisen, Magnesium, Kalzium sowie Proteine/Aminosäuren. Sie spenden der Haut intensiv Feuchtigkeit und Nährstoffe, beleben den Stoffwechsel und entschlacken. Durch Bäder und Packungen werden die Wirkstoffe von Algen auch bei einer Kur genutzt. Algen kommen z.B. bei der Thalassotherapie zum Einsatz.


Aromatherapie
Die Verwendung von Duftstoffen mit dem Ziel der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten. In der Aromatherapie werden - in der Regel verdünnte - ätherische Pflanzenöle verwendet, im Idealfall sind diese natürlichen Ursprungs. Ein breites Sortiment steht für die verschiedensten Indikationen zur Verfügung. Bekannt sind zum Beispiel die desinfizierende und antiseptische Wirkung von Kamillen-, Nelken- oder Zitronenöl. Andere Substanzen wirken krampflösend, entspannend oder anregend. Aromen sollen auch auf der "feinstofflichen Ebene" wirken und so die seelisch-geistige Harmonisierung bewirken.

Erste Hinweise auf angewandte Aromatherapie findet man ca. 4.000 v. Chr. in der ägyptischen Heilkunde. Im 13. Jahrhundert erlebte die Methode in Frankreich einen Höhepunkt, geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Durch den Trend zur Naturmedizin und alternativen Heilmethoden wurde die Aromatherapie in den letzten Jahren wiederentdeckt.

Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt über die Nase, über die Mund- und Rachenschleimhäute oder über die Haut. Die Wirkstoffe werden z.B. inhaliert, aufgetragen (auch als Wickel), einmassiert, als Badezusatz verwendet oder durch Verdampfen z.B. in der Sauna bzw. Vernebeln im Raum verteilt. Die Anwendungen können auch kombiniert werden.
Ätherische Öle werden für Ihre Wirkung in der ganzheitlichen Kosmetik und im Wellnessbereich eingesetzt.


Autogenes Training

(griech.: "aus sich selbst hervorgebracht") Eine verbreitete Selbstentspannungs-Technik, wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Sie wurde von dem Berliner Nervenarzt und Psychotherapeuten Prof. Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt. In diesem Training wird ein Mittelweg zwischen aktiver Anleitung und passivem Geschehenlassen angestrebt.
Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die inneren Erlebniswelten in der Ruhe und die körperlich-seelische Entspannung. Um diese zu erreichen, bedient sich das Verfahren suggestiver Methoden, die als Autosuggestion zu bezeichnen sind. So soll ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung erreicht werden, das einer Störung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch anhaltenden Stress und Spannungsvorgänge vorbeugen kann.

Das Konzept des Autogenen Trainings basiert auf vier Pfeilern:
1. Spannung und Entspannung
2. Konzentration und Ruhe
3. Training und Lernen
4. Umschalten im Nervensystem und Ausbreitung von Entspannung im Körper

Das Autogene Training wird stets in entspannter Haltung durchgeführt und beinhaltet Schwereübungen zur Muskelentspannung, Wärmeübungen zur Entspannung der Blutgefäße, Herzübungen zur Beeinflussung der Herztätigkeit, Atem-, Sonnengeflechts- und Kopfübungen. Ziel des Autogenen Trainings ist es, sowohl körperlich als auch psychisch eine positive Veränderung sonst nicht beeinflussbarer Körperfunktionen und Empfindungen zu erreichen. Seelische Spannungszustände sollen ausgeglichen, Verkrampfungen gelöst und Schmerzen gelindert werden. So dient Autogenes Training der allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens. Es wird auch eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.


Ayurveda

Das Wort Ayurveda stammt aus der alten indischen Hochkultur und setzt sich aus "Ayur" = "langes Leben" und "Veda" = "Wissen" zusammen. Es beschreibt demnach die Lehre vom langen (und gesunden) Leben. Die Lehre von den drei sogenannten Doshas (oder Bioenergien) bilden den Kern des Ayurveda. Vata, Pitta und Kapha, so die Namen der drei Doshas, bestimmen alle leibseelischen Funktionen. Krankheiten entstehen dann, wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten. Ziel der Behandlung mit Ayurveda ist weniger ein schnelles Beseitigen der Beschwerden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Umstimmung in Körper, Seele und Geist herbeizuführen. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Ayurveda-Behandlung auf dem Annehmen einer gesunden Lebensweise und damit auf dem Erhalten der Gesundheit.

Eine sehr wichtige Rolle spielt die Ernährung, sie beeinflusst über den Stoffwechsel direkt alle Organe. Deshalb werden viele Arten von pflanzlichen und mineralischen "Diäten" angewendet, je nach der Modalität der zu beeinflussenden Doshas. Auch Ratschläge zur Lebensführung, Meditation, Tiefenentspannung, Atem- und Körperübungen, individuelle (Öl-)Massagen sowie der Einsatz von Musik und Kunst gehören zum Repertoire der ayurvedischen Medizin. Ayurveda ist in diesem Sinn keine Krankheits-, sondern eine ausgesprochene Gesundheitslehre.
 

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